Der Garten

Wer hätte ihn nicht gerne, einen schönen idyllischen Garten? Der Garten, ob groß ob klein, erfreut sich immer größerer Beliebheit bei den Bewohner eines Häuschen. Er bietet Abwechselung zum Alltag, Ruhe und Erholung, Rückzugsgebiert und Spass beim Pflanzen.

Der Gartenteich - Tipps und Anregungen

Frische Luft für Fische: Den Gartenteich eisfrei halten
Ein zugefrorener Gartenteich mag ein romantischer Anblick sein. Für die Fische aber, die unter der Eisdecke eingeschlossen sind, kann er zur Todesfalle werden. Vor allem bei flachen Teichen sollte daher stets eine Stelle eisfrei bleiben. Das Hauptproblem ist der Luftabschluss: Die Blätter und Pflanzenreste auf dem Teichboden zersetzen sich auch während Winters und entziehen dem Wasser dadurch Sauerstoff. Wenn nun kein Luftsauerstoff mehr von außen zugeführt wird, kann das Leben spendende Element knapp werden. Außerdem entstehen durch die Zersetzung schädliche Faulgase, die nicht entweichen können. Im schlimmsten Fall gehen Fische und Kleinstlebewesen zugrunde. Besonders betroffen sind Teiche mit einer Wassertiefe von weniger als 80 Zentimetern. Vor allem in kälteren Landstrichen kann hier der Lebensraum der Fische schnell die kritische Grenze unterschreiten. Bei tieferen Teichen überstehen die Tiere den Winter meist unbeschadet. Auch bei naturnahen Teichen besteht wenig Handlungsbedarf, da entlang des Randbewuchses Luft ausgetauscht wird und die Faulgase entweichen.
Die Lösung: Eisfreihalter
Der Fachhandel bietet verschiedene Hilfsmittel an, um das Wasser an wenigstens einer Stelle offen zu halten. Die einfachste Variante sind Eisfreihalter aus Styropor, die auf die Wasseroberfläche aufgesetzt werden. Komfortabler sind Teich- und Belüftungspumpen. Sie halten das Wasser kontinuierlich in Bewegung und verhindern so das Zufrieren - je nach Leistung - selbst bei zweistelligen Frostgraden. Außerdem verbessern die Pumpen aktiv die Luftzirkulation. Darüber hinaus werden elektrische Teichheizer angeboten, die die Wassertemperatur erhöhen. Ein Einsatz dieser Technik ist aber nur in Ausnahmefällen notwendig; denn die einheimischen Fischarten kommen, in Gegensatz zu Exoten wie den Koi, mit der Kälte recht gut zurecht. Falls es allerdings schon passiert sein sollte, dass der Gartenfreund vor einer geschlossenen Eisfläche steht, darf er die Decke nur mit sanften Methoden öffnen. Wer dagegen das Eis aufhackt, erzeugt damit starke Schallwellen, die die Schwimmblase der Fische schädigen können.
Auch Obst- und Ziersträucher brauchen Licht und Luft - sonst droht vielen ein schleichender Tod. Während der winterlichen Saftruhe ist ein guter Zeitpunkt für einen Auslichtungs- oder gar einen radikalen Rückschnitt.
Der Auslichtungsschnitt kann jedes Jahr durchgeführt werden. Dabei werden vor allem innen liegende, ältere Triebe gekappt; die äußere Wuchsform bleibt erhalten. Diese Verjüngungsprozedur fördert das Wachstum frischer Triebe. Ausgelichtete Beerensträucher entwickeln sich nicht nur besser, sie tragen zudem mehr Früchte. Ähnliches gilt auch für Obstbäume, die an frostfreien Tagen zwischen November und Februar beschnitten werden können. Bei Ziergehölzen sollte der Schnittzeitpunkt auf die Blütephase abgestimmt sein. Die im Mai blühenden Gehölze - wie Heckenkirsche, Kolkwitze, Schneeball und Feuerdorn - können problemlos bis in den Spätwinter geschnitten werden. Frühlingsblüher erhalten ihren Schnitt dagegen unmittelbar nach der Blüte. Sommerblüher lassen sich am besten ab Juni kräftig stutzen, die Blüten entwickeln sich dann an den neuen Trieben.
Nicht alle vertragen Rückschnitt
Alle paar Jahre benötigen die meisten Ziergehölze außerdem eine durchgreifende Verjüngungskur: einen Rückschnitt. Dabei wird das alte Holz auf etwa 30 Zentimeter Höhe gekappt. Übrig bleiben nur einige junge Sprosse, aus denen der Strauch nachwächst. Aber Vorsicht: Einige wenige Arten vertragen diese Behandlung nicht. Dazu zählen Liguster, Zwergmispel, Goldregen, Zieräpfel und Zierkirschen. Ebenso sollte der Rückschnitt bei sehr alten Gehölzen unterbleiben. Ob Auslichtungs- oder Rückschnitt - immer sollte die Arbeit mit dem geeigneten Gartenwerkzeug erfolgen. Die eingesetzten Sägen und Gartenscheren müssen so scharf sein, dass die Schnittflächen glatt sind und rasch verheilen können. Sind sie es nicht, entstehen hier Eintrittspforten für Pilze und Krankheitserreger. Größere Schnittstellen lassen sich mit Baumwachs oder einer speziellen Wundtinktur sicher wieder verschließen.
Kampf dem Rasenfilz
Zum guten Start in die Vegetationsperiode braucht der Rasen Luft zum Wachsen. Darum gönnen Sie ihm eine Frühjahrskur: Rücken Sie dem Rasenfilz mit einem Vertikutierer zu Leibe. Im Laufe eines Gartenjahrs bildet sich stets aufs Neue der lästige Filz. Um bis zu einem Zentimeter kann jene Schicht, die großenteils aus abgestorbenen Pflanzenteilen und Schnittgutresten besteht, jährlich anwachsen. Das nicht verrottete Material hat eine dunkelbraune Farbe, verdichtet sich oberhalb der Grasnarbe und macht dem Rasen schwer zu schaffen. Das Problem: Nährstoffe, Luft und Wasser können die Rasenwurzeln nur noch schwer erreichen. Die Pflanzen trocknen aus, die Wurzeln verkümmern. Moos macht sich breit und es entsteht ein idealer Nährboden für Rasenkrankheiten, wie zum Beispiel Hexenring oder Schneeschimmel. Charakteristisch für einen betroffenen Rasen sind kränkelnde, hellgrüne Flächen. Nach sechs Wochen dichter als zuvor.
Die Lösung heißt Vertikutieren:
Mit einem handelsüblichen Gerät - einem Vertikutierrechen oder einem Elektrovertikutierer - können Sie die Filzschicht problemlos entfernen. Die Gartenhelfer schneiden Filz und Erdboden senkrecht ein (VERTIKal = senkrecht, CUT = engl.: schneiden). Auf diese Weise wird das unerwünschte Material entfernt. Auch die Lebensadern störender, flach wurzelnder Wildkräuter werden so durchtrennt. Und so vertikutiert man richtig:
Die Messer des Gerätes sollten so eingestellt werden, dass sie den Boden nur drei bis vier Millimeter tief einschneiden. So werden die Rasenwurzeln nicht geschädigt und zugleich werden die schnell verschleißenden Messer geschont. Ein zuvor gemähter Rasen erleichtert übrigens die Arbeit. Zudem sollte der Boden nicht zu feucht sein. Ein Rasen sollte beim ersten Vertikutieren mindestens drei Jahre alt sein. Mit ein wenig Dünger kann die anschließende Regeneration der Grasnarbe unterstützt werden. Spätestens sechs Wochen nach der Behandlung ist das Gartengrün dichter denn je.
Frühlingserwachen - Stauden und Gehölze pflanzen
Wenn sich der Winter in seine letzten Bastionen zurückzieht, dann ist beste Pflanzzeit. Die meisten Stauden und Gehölze können jetzt bedenkenlos in die Erde gebracht werden. Gerade für Stauden gilt: Werden sie zu früh im Jahr gepflanzt, haben sie Probleme, im noch kalten Boden anzuwachsen. Außerdem schadet der Frost den sich bildenden Blüten. Ab Ende März sind aber keine längeren Frostperioden mehr zu erwarten. Robuste Polsterstauden wie Blaukissen und Steinkraut können sogar schon früher ausgebracht oder geteilt werden. Immergrüne Gewächse sind hingegen empfindlicher: Koniferen, Buchsbaum und Rhododendron sollten Sie frühestens Mitte April pflanzen. Mit den Eisheiligen Mitte Mai ist dann fast jede Gefahr gebannt. Lediglich einige Staudenarten haben ihren Termin noch später, zum Beispiel die Batiris-Sorten im Juli und der Orientmohn im Spätsommer bis Frühherbst.
Ballentuch nicht entfernen
Die Qualität einer zum Kauf angebotenen Pflanze zeigt sich meist in der Beschaffenheit des Wurzelballens: Der Ballen sollte sich fest anfühlen, aber nicht verfilzt sein. Ein schlechtes Zeichen ist, wenn sich viel Erde von den Wurzeln löst oder wenn sich eine Containerpflanze leicht aus ihrem Topf ziehen lässt. Vor der Pflanzung werden die Stauden am besten zwei Stunden lang in Wasser getränkt. Das Pflanzloch sollte schließlich eineinhalb mal so breit sein wie der Ballen. Außerdem sollten die Wurzeln knapp unter der Erdoberfläche verschwinden. Das Ballentuch der Gehölze wird nur am Stamm gelöst, aber nicht entfernt: Das Gewebe zersetzt sich im Boden von selbst.
Die Trockenzeit im Garten beginnt: Bewässern Sie richtig
Die Sommermonate werden zur Belastungsprobe für den Garten="teich.php">teich: Die Wärme senkt den Sauerstoffgehalt des Wassers und erhöht gleichzeitig die Gefahr der Überdüngung. Abhilfe schaffen eine gute Belüftung sowie Teichfilter. Wichtig ist die Kontrolle des Fischbestandes: Pro Kubikmeter Wasser ist ein Besatz mit maximal drei Tieren - mit einer Gesamtlänge von 25 Zentimetern - empfehlenswert. Gartenteich Ein bedeutender Auslöser der Probleme sind die Ausscheidungen der Fische. Sie erhöhen das Nährstoffangebot im Wasser und fördern das Algenwachstum. Im weiteren Prozess werden dann absterbende Algen, aber auch Fischfutter, von Mikroorganismen zerlegt. Bei diesem Prozess wird Sauerstoff verbraucht, der schließlich den Fischen fehlt. Außerdem entsteht das für die Tiere giftige Abbauprodukt Ammoniak. In der heißen Jahreszeit ist die Gefahr der Überdüngung, der so genannten Eutrophierung, besonders hoch. Die tagsüber schnelle Erwärmung des Teichwassers regt das Algenwachstum stark an.
Nachts belüften rettet Fische
Ein Hinweis für die Sauerstoffversorgung: Viele Gartenfreunde schalten die Belüftungssysteme nachts ab - das ist falsch. Die Teichpflanzen stellen in der Nacht ihren Stoffwechsel um und verbrauchen Sauerstoff. Daher ist seine Konzentration in den Morgenstunden besonders niedrig und gefährdet so das Überleben der Tiere. Ist der Gartenteich einmal aus dem Gleichgewicht geraten, muss er durch menschlichen Eingriff wieder reguliert werden. Für den Moment lassen sich die Algen mit einem Kescher entfernen. Für eine dauerhafte Lösung bieten sich mehrstufige Filtersysteme an: Sie bauen mit Hilfe von Mikroorganismen überschüssige Nährstoffe ab und reinigen das Wasser mechanisch von Schmutz und Grünalgen
Der Junischnitt bringt Ihre Hecke dauerhaft in Form
Ende Juni haben die meisten laubabwerfenden Hecken ihr Hauptwachstum hinter sich. Werden die Pflanzen jetzt geschnitten, behalten sie ihre Form während des Sommers bei. Mit der Heckenschere werden die einjährigen Triebe gekappt. Die optimale Wuchsform, die mit dem Schnitt angestrebt wird, sieht aus wie ein Trapez: Die Hecke verjüngt sich von der Basis nach oben. Die richtige Neigung beträgt pro Meter Pflanzenhöhe zehn Zentimeter auf jeder Seite. Ist eine Hecke also zwei Meter hoch und an ihrer Basis einen Meter breit, sollte die Krone etwa 60 Zentimeter messen. Die Neigung hat den Sinn, dass auch die unteren Heckenpartien ausreichend Licht bekommen. Ein Verkahlen der Pflanzen wird somit verhindert. Bei trockenem Wetter sollte die Hecke zudem gründlich gewässert werden, um ein Rücktrocknen der frisch beschnittenen Äste zu vermeiden. Nach dem Junischnitt treiben die Hecken in der Regel kaum nach. Im August oder September kann dann der Wuchs erneut begradigt werden. Die richtige Zeit für einen Verjüngungsschnitt ist während der winterlichen Ruhephase.
Achtung Jungvögel
Bevor die Heckenschere ansetzt, sollten die Pflanzen unbedingt nach Vogelnestern abgesucht werden. Viele Vögel schließen ihr Brutgeschäft erst im späten Frühjahr ab und dürfen dabei nicht gestört werden. In diesem Fall sollten die Arbeiten bis Ende Juli aufgeschoben werden. Manche Arten, wie Grünfink, Gimpel und Hänfling, brüten sogar bis in den August hinein. Allenfalls einzelne, abstehende Äste können dennoch gekappt werden. Immergrüne Hecken wie Buchs und Eibe sollten im Sommer, spätestens jedoch bis Augustanfang beschnitten werden. Sonst kann es passieren, dass der Frost des kommenden Winters die jungen Triebe schädigt. Davon abgesehen sind gerade Eiben sehr widerstandsfähig und langlebig: Sie vertragen selbst einen kräftigen Rückschnitt der älteren Zweige.
Die Hitze kommt: Was tun, damit der Gartenteich nicht "umkippt"?
Die Sommermonate werden zur Belastungsprobe für den Gartenteich: Die Wärme senkt den Sauerstoffgehalt des Wassers und erhöht gleichzeitig die Gefahr der Überdüngung. Abhilfe schaffen eine gute Belüftung sowie Teichfilter. Wichtig ist die Kontrolle des Fischbestandes: Pro Kubikmeter Wasser ist ein Besatz mit maximal drei Tieren - mit einer Gesamtlänge von 25 Zentimetern - empfehlenswert. Ein bedeutender Auslöser der Probleme sind die Ausscheidungen der Fische. Sie erhöhen das Nährstoffangebot im Wasser und fördern das Algenwachstum. Im weiteren Prozess werden dann absterbende Algen, aber auch Fischfutter, von Mikroorganismen zerlegt. Bei diesem Prozess wird Sauerstoff verbraucht, der schließlich den Fischen fehlt. Außerdem entsteht das für die Tiere giftige Abbauprodukt Ammoniak. In der heißen Jahreszeit ist die Gefahr der Überdüngung, der so genannten Eutrophierung, besonders hoch. Die tagsüber schnelle Erwärmung des Teichwassers regt das Algenwachstum stark an.
Nachts belüften rettet Fische
Ein Hinweis für die Sauerstoffversorgung: Viele Gartenfreunde schalten die Belüftungssysteme nachts ab - das ist falsch. Die Teichpflanzen stellen in der Nacht ihren Stoffwechsel um und verbrauchen Sauerstoff. Daher ist seine Konzentration in den Morgenstunden besonders niedrig und gefährdet so das Überleben der Tiere. Ist der Gartenteich einmal aus dem Gleichgewicht geraten, muss er durch menschlichen Eingriff wieder reguliert werden. Für den Moment lassen sich die Algen mit einem Kescher entfernen. Für eine dauerhafte Lösung bieten sich mehrstufige Filtersysteme an: Sie bauen mit Hilfe von Mikroorganismen überschüssige Nährstoffe ab und reinigen das Wasser mechanisch von Schmutz und Grünalgen.
Da schmeckt der Sommer: Sicherer und gesunder Grillspaß
Ob fleischig-deftig oder vegetarisch-raffiniert - Selbstgegrilltes ist stets ein besonderer Genuss. Damit das gemütliche Beisammensein im heimischen Garten keinen bitteren Beigeschmack bekommt, sollten Grillfreunde aber ein paar Vorsichtsmaßnahmen berücksichtigen. Schon bei der Aufstellung des Grills gilt es einiges zu beachten: Der Untergrund sollte feuerfest und eben sein, um ein Umkippen zu verhindern. Besonders den Billig-Grills mangelt es oft an Standfestigkeit. Außerdem sollte ein Mindestabstand zu Bäumen gewahrt werden. So wird ausgeschlossen, dass Äste Feuer fangen oder Baumkronen von der Hitze geschädigt werden. Ein Abstand von einem Meter seitlich sowie zwei Metern in der Höhe reicht aus. Eine nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle sind die Grillanzünder. Dabei bieten feste Materialien wesentlich mehr Sicherheit als flüssige wie beispielsweise Brennspiritus. Empfehlenswert sind vor allem Anzünder auf Basis von Holzwachs oder Paraffin. Sie verbrennen, im Gegensatz weißen Kerosin-Anzündern, fast rußfrei.
Grillschalen gegen schädlichen Qualm
Nicht nur störend, sondern sogar gesundheitsschädlich ist es, wenn Fett in die Glut tropft. Der entstehende Qualm enthält nämlich so genannte Benzpyrene, die beim Menschen Krebs erzeugen können. Sofern direkt über der Glut gegrillt wird, sollte daher nur mageres Fleisch verwendet werden. Eine gute Alternative sind Grillschalen, die das abtropfende Fett aufnehmen. Sind alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen, steht dem Grillspaß eigentlich nichts mehr im Wege - es sei denn, der Gartennachbar fühlt sich gestört. Bis 22 Uhr muss aber auch der unwilligste Nachbar gewisse Beeinträchtigungen, wie Rauchentwicklung oder eine gesteigerte Lautstärke, in Kauf nehmen. Danach hat er das Recht auf seiner Seite und die Feier muss dezenter weitergehen. Unser Tipp: Kündigen Sie Ihr Gartenfest rechtzeitig an - oder laden Sie den Nachbarn einfach zum Mitgrillen ein
Natürlich düngen: Kompost aus dem heimischen Garten
Der ideale Platz für die Gartenabfälle ist nicht die Biotonne, sondern der Komposthaufen. Wer den Naturdünger jetzt ansetzt, kann im nächsten Sommer seine Pflanzen zum Sprießen bringen. Die Anlage eines Komposthaufens erfordert einige Sorgfalt. Das beginnt bei der Wahl des Standorts: Der Haufen sollte, damit er nicht austrocknet, einen schattigen Platz bekommen. Er muss gut belüftet sein und direkt auf dem Erdreich stehen, sodass die Bodenlebewesen freien Zugang haben. Diese Lebewesen, allen voran der Regenwurm, spielen nämlich die Hauptrolle bei der späteren Verrottung: Sie verwandeln die abgestorbenen Pflanzenteile in nährstoffreichen Dünger und Humus. Auf einer Grundfläche von maximal 1,50 mal 1,50 Meter werden nacheinander mehrere Schichten aufgehäuft. Die unterste Schicht sollte aus grobem Material, wie beispielsweise Schnittholz, bestehen. Darüber wird nun Kompostbeschleuniger ausgebracht, der die Zersetzungsprozesse fördern soll. Dies kann Kompost aus dem Vorjahr, aber auch ein Produkt aus dem Fachhandel sein. Über dieser ersten, insgesamt etwa 20 Zentimeter dicken Lage, kommt eine dünne Deckschicht aus Gartenerde und Kalk. Diese Auflage verbessert die Verrottung und verhindert Geruchsbildung.
Krankes Laub ist tabu
Abwechselnd werden nun Garten- und Küchenabfälle sowie Erde aufgeschichtet, bis der Komposthaufen eine Gesamthöhe von etwa einem Meter erreicht hat. Zur Verwertung eignen sich Pflanzen- und Essensreste, Holzhäcksel, Rasenschnitt, aber auch Kaffeesatz. Nicht geeignet sind z.B. behandeltes Holz, gegarte oder gewürzte Speisen. Verboten ist auch krankes Laub, da sich Pflanzenkrankheiten im Garten verbreiten könnten. Gleiches gilt für Unkräuter, die noch Samen tragen. Am besten entwickelt sich der Kompost, wenn sein Ausgangssubstrat möglichst vielfältig ist. Grundsätzlich sollten mehr kohlenstoffreiche als stickstoffreiche Materialien verwendet werden, also beispielsweise mehr Rindenhäcksel als Rasenschnitt. Der fertige Haufen wird umgeschichtet, wenn er nach einigen Wochen in sich zusammengefallen ist und die Innentemperatur abgenommen hat. Dieser Vorgang muss in der Folgezeit noch mehrfach wiederholt werden. Nach etwa neun Monaten ist dann der hausgemachte Dünger fertig, kann gesiebt und im Garten ausgebracht werden.
So wird der Gartenteich fit für den Winter
Um den Teich samt seiner tierischen Bewohner erfolgreich über den Winter zu bringen, sind bereits im Herbst einige Vorbereitungen notwendig. In den frostgefährdeten Regionen sollten die Arbeiten schon im Oktober angegangen werden. Im Gegensatz zu den robusteren Naturteichen brauchen die Zierteiche recht viel Aufmerksamkeit: Ist der Zierteich beispielsweise in einer festen Plastikschale angelegt, ist es erforderlich das Wasser komplett abzupumpen. Geschieht dies nicht, könnte die Schale durch die Sprengkraft des Eises Risse bekommen oder auseinander brechen. Auch die Teichpumpe sollte vor dem Frost abgebaut werden und in einem mit Wasser gefüllten Gefäß frostfrei gelagert werden. Nicht nur der Teich selbst, sondern auch seine Bewohner sind im Winter bedroht: Besonders bei kleineren Zierteichen ist es wichtig, Laub, modernde Pflanzen und Blütenteile herauszufischen, da es später unter einer geschlossen Eisdecke zu einer Überdüngung kommen kann. Etwas Laub sollte allerdings auf dem Teichgrund zurückbleiben, damit sich hier Kleintiere und Frösche verkriechen und auf diese Weise überleben können. Um den Luftaustausch im Gartenteich zu verbessern, sollte eine Stelle im Eis offen bleiben. Bei Zierteichen bietet sich an, eine Styroporplatte auf das Wasser zu legen, die dann ein vollständiges Zufrieren verhindert. In Naturteichen wird durch die Pflanzenstengel des Randbewuchses in der Regel genug Sauerstoff ausgetauscht.
Zierfische umsiedeln
Teiche mit einer Wassertiefe von mehr als einem Meter frieren in unseren Breitengraden selten bis zum Grund zu. Hier können Fische problemlos überwintern. Dagegen ist es unumgänglich, frostempfindliche Pflanzen und Fische in ein Überwinterungsbassin umzusiedeln. Zur Fischfütterung ist das normale Teichfutter ungeeignet, da es nicht alle notwendigen Stoffe enthält. Als Alternative bietet sich Zierfischfutter an. Ist das Bassin im Keller oder in einem anderen kühlen Raum untergebracht, kann auf eine Fütterung ganz verzichtet werden. Der Grund ist, dass der Stoffwechsel der Fische bei weniger als 12 Grad Wassertemperatur stark abnimmt.
Jetzt Umgraben - und Frostgare macht den Boden locker
Beim Auflockern des Erdbodens können Mensch und Natur zusammenarbeiten. Mit einem Spaten oder einer Grabegabel lässt sich die Erde zunächst oberflächlich lockern. Der natürliche Prozess der Frostgare besorgt dann den Rest. Das Wirkungsprinzip ist einfach: Sinkt die Bodentemperatur unter den Gefrierpunkt, verwandelt sich das im Untergrund gebundene Wasser in Eis und dehnt sich dabei aus. Dadurch werden die Erdporen gesprengt und die Scholle zerfällt zu Krümeln. Dieser Prozess lässt sich verstärken, wenn die Erde zuvor umgegraben wird: So kann das Wasser, und mit ihm die Forstgare, in tiefere Bodenschichten vordringen. Eine Auflockerung des Bodens ist wichtig, um die Durchlüftung der Erde zu verbessern. Außerdem lassen sich so die Lebensbedingungen der Bodentiere verbessern. Andererseits dürfen die Erdarbeiten aber nicht übertrieben werden: Zu häufiges Umgraben führt dazu, dass der Humusgehalt schnell sinkt. Ausgesprochen lockere Böden kommen ohne eine Bearbeitung aus, bei mittelschweren ist der Einsatz einer Grabegabel sinnvoll.
Vorher Unkraut jäten
Schwere Böden werden bis zu einer Tiefe von 20 Zentimetern umgegraben. Gleichzeitig lässt sich frischer Kompost in die Erde einbringen. Zusätzliche Arbeit bereiten die Unkräuter: Viele Arten, zum Beispiel Giersch und Quecken, müssen vollständig entfernt werden. Zerteilt der Spaten lediglich die Wurzeln dieser Unkräuter, wachsen die Pflanzen im nächsten Jahr aus jedem entstandenen Wurzelrest nach. Wichtig ist, dass die bearbeiteten Böden niemals bloß liegen bleiben. Am besten deckt man sie mit unreifem Kompost oder einer Mulchschicht aus Blättern und gehäckseltem Stroh ab. Auf diese Weise lässt sich eine Auswaschung der Nähstoffe verhindern, und in Frostperioden wird dem Austrocknen vorgebeugt. So ist schließlich dafür gesorgt, dass der Boden lange fruchtbar bleibt.
So überlebt der Weihnachtsbaum die Festtage
Er ist der unumstrittene Mittelpunkt des Weihnachtsfestes. Er wird reich geschmückt und erfreut Alt und Jung. Und im Januar wird er dann meist lieblos entsorgt - unser Christbaum. Das muss nicht sein: Ein Baum mit Wurzelballen kann im Garten weiterleben. Bereits beim Kauf sollte auf den Zustand des Baumes geachtet werden: Der Wurzelballen sollte einen festen Eindruck machen, die Wurzeln dürfen nicht zu hoch gekappt sein. Am besten geeignet sind Pflanzen, die etwa ein Jahr lang im Topf gewachsen sind. Von Bäumen, die offensichtlich kurzfristig ausgegraben und dann in den Topf gepresst wurden, sollte man die Finger lassen. Damit die erstandene Fichte oder Tanne schließlich die strapaziösen Festtage möglichst unbeschadet übersteht, braucht sie Wasser und ausreichend Licht. Besonders wichtig ist das regelmäßige Gießen - falls notwendig, zweimal am Tag. So wird verhindert, dass der Wurzelballen in der warmen Wohnung austrocknet.
Maximal 10 Tage im Zimmer
Aber auch bei bester Pflege sollte der lebende Baum keinesfalls mehr als zehn Tage in der guten Stube verbringen. Ansonsten drohen irreparable Schäden - der Weihnachtsbaum stirbt. Ein zweiter kritischer Zeitpunkt ist das Umsetzen der Pflanze in den Garten: Durch den Aufenthalt im Warmen wurde der Nadelbaum aus seiner Winterruhe geweckt und hat womöglich ausgetrieben. Um dem Baum Gelegenheit zu geben, sich an die Kälte zu gewöhnen, sollte er einige Zeit in einem kühlen, hellen Raum oder auf einer frostfreien Terrasse verbringen. In einer milden Winterperiode kann er dann in den Garten ausgebracht werden. Dabei darf der Boden keinesfalls gefroren sein. Bei allen Vorsichtsmaßnahmen: Der Winter ist eine ungünstige Pflanzzeit. Und so braucht es, neben gärtnerischem Geschick, noch etwas Glück, damit die Pflanzaktion erfolgreich verläuft.

Hier finden Sie weitere Tipps wenn Sie einen Teich anlegen wollen?
Zum Schutz des Teiches durch Folien sollten Sie folgendes wissen:
Welche Teichfolie nehme ich für meinen Teich? Welche Teichfolie? 1,0 mm oder 1,5 mm ?
Schutzvlies ja oder nein? Wie stark muß es sein?
Diese Frage stellen sich viele und es ist ganz normal, denn die meisten "Teichbauer" stehen nur einmal vor diesem Problem.
Hier ein paar Orientierungshilfen:
  • Teich
    Grundsätzlich gilt - unsere Teichfolien haben eine sehr hohe Qualität und daher würde eine Folie mit der geringsten Stärke (0,5 mm) einfachen Belastungen eines kleinen Teiches bis ca. 1,2 m Tiefe bei reinen Sandböden genüge tragen.
    Das ist in der Regel nicht der Fall (der Teich ist größer oder tiefer oder es ist kein reiner Sandboden vorzufinden) und so gilt die 1 mm Folie als "Standardfolie".
  • Wird der Teich tiefer oder haben Sie steil abfallende Regionen = die Folie sollte stärker bemessen sein
  • Der Untergrund ist steinig, mit Geröll oder Wurzeln durchsäht + Sie sanden nicht ab = Sie nehmen das dickste Schutzvlies (500q/qm) und eine sehr starke Folie.
  • Der Untergrund ist steinig, mit Geröll oder Wurzeln durchsäht + Sie sanden ab = Der Untergrund ist jetzt durch den Sand besser geschützt, jedoch in den Schrägen hält der Sand nicht - Sie nehmen zumindest ein Schutzvlies für die Schrägen und eine starke Folie.
  • Die meisten Beschädigungen bei Teichfolien sind mechanischer Art, z. B. Steine oder Geröll beschädigen von unten die Teichfolien (oder Sie treten beim reinigen des Teiches diese Gegenstände durch) - deshalb immer ein Schutzvlies verwenden bei Böden die nicht sandig sind.
    Tipp: Nehmen Sie lieber die Kombination Schutzvlies 500 g/qm + Teichfolie 1,2 mm anstatt Schutzvlies 300 g/qm und 1,5 mm Teichfolie.
  • Bei Schwimmteichen
    sollten Sie mindestens eine Folie in der Stärke 1,2 mm ohne Gewebe nehmen und auf jeden Fall ein Schutzvlies. Wo Fusskontakt besteht ist ein Schutz der Folie besonders wichtig !
    Schwimmteichfolien mit Gewebe werden in der Regel nur vor Ort verschweißt.
  • Wenn Ihre Folie ständig in der Sonne liegen soll, nehmen Sie bitte eine Kautschukfolie - diese kann ständig der Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein !
  • Unsere PVC-Teichfolien sind sehr weich und geschmeidig und lassen sich daher sehr gut verlegen.
    Diese PVC-Teichfolien können Sie selber weiterverarbeiten
    mit einem Heissluftgerät thermisch verschweißen (beste Variante),
    mit PVC-Folienkleber verkleben
    oder mit Quellschweißmittel kalt verschweißen.
Diese Hinweise sollen nur als Richtlinie zur Auswahl von Folie und Vlies gesehen werden. Sollten Sie in der Auswahl Ihrer Teichfolie unsicher sein - gerne beantwortet unser Fachpersonal weitere Fragen.




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