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Filteranlagen
Welche Anlage wird benötigt?
Um das Wasser Ihres Pools ständig klar und sauber zu haben, ist eine Filterung und eine ständige Umwälzung
des Wassers nötig. Zum Einsatz kommen dabei verschiedene Filteranlagen. Die Filteranlage muss so ausgelegt
sein, das der Inhalt des Schwimmbeckens in 4 bis 5 Stunden mindestens einmal umgewälzt wird.
Bestimmung des Umwälzvolumens
Der Mindestvolumenstrom (Q in m³/ h) einer Wasseraufbereitungsanlage wird bei einer einmaligen Umwälzung
des gesamten Beckens nach folgender Formel ermittelt:
Q = V : t in m³/ h, wobei V das Beckenvolumen in m³ und t die Umwälzzeit in h bedeutet. Die Umwälzzeit ist
abhängig von der Personen- und der zusätzlichen Umwelt - Wasserbelastung und wird unterteilt in
- gering: weniger als 4 Familienmitglieder und wenig Bepflanzung in Beckennähe
- durchschnittlich: ca. 4-5 Familienmitglieder und zusätzlich ca. 1-3 Besucher täglich
- größere: mehr als 6 Familienmitglieder mit entsprechender, zusätzlicher Besucherzahl
Ein Umwälzvolumenstrom unter 5 m³/h sollte aus hydraulischen und den damit verbundenen hygienischen und technischen
Gründen (wie z.B. wirkungsvolle Aufheizung und Bodenreinigung) nicht gewählt werden.
Bestimmung der Umwälzzeit für private Schwimmbäder bei
unterschiedlichen Belastungen und Beckenvolumen
Beckenbelastung - Umwälzzeit bei einer geringen Beckenbelastung:
Beckenvolumen bis 30 m³ = 5 h
Beckenvolumen 30 - 50 m³ = 6 h
Beckenvolumen über 50 m³ = 7 h
Beckenbelastung - Umwälzzeit bei einer durchschnittlichen Belastung:
Beckenvolumen bis 30 m³ = 4 h
Beckenvolumen 30 - 50 m³ = 5 h
Beckenvolumen über 50 m³ = 6 h
Beckenbelastung - Umwälzzeit bei einer größeren Belastung:
Beckenvolumen bis 30 m³ = 3 h
Beckenvolumen 30 - 50 m³ = 4 h
Beckenvolumen über 50 m³ = 5 h
Wie funktioniert eine Filteranlage?
Das 4 - Wege - ECO - Ventil ist leicht zu handhaben, es besitzt folgende Funktionen:
- 1. Filtern:
Das Schwimmbadwasser wird durch den Einlaufkopf von oben nach unten durch das Sandbett gefiltert und fließt
durch das Filterkreuz zum Becken zurück
- 2. Rückspülen:
Das Schwimmbadwasser spült durch das Filterkreuz von unten nach oben den Sand frei und leitet das verschmutzte Wasser
zum Kanalanschluss.
- 3. Nachspülen:
Das Schwimmbadwasser fließt wie beim Filtern, jedoch anschließend zum Kanal, um das Filtersystem klarzuspülen.
- 4. Geschlossen:
Alle drei Anschlüsse: Pumpen, Becken und Kanal sind geschlossen. Das im Ventil integrierte Manometer zeigt den Druck an
und gibt Aufschluss über die Fördermenge bzzw. den Verschmutzungsgrad der Filteranlage (siehe: Umwälzzeit)
SF- und Triton - Filteranlagen sind mit einem seitlich montierten 6 - Wege - Ventil ausgestattet. Es besitzt
zusätzlich folgende Funktionen:
- 5. Zirkulieren:
Das Wasser läuft ohne Filterung direkt zum Becken zurück (z.B. für reinen Heizbetrieb)
- 6. Entleeren:
Das Wasser läuft ohne Filterung vom Becken direkt zum Kanal (sinnvoll, wenn ein Bodenablauf vorhanden ist)
Wie lange muss eine Filteranlage laufen?
Filteranlagen sorgen für gleichbleibend klares und sauberes Wasser. Sie filtern mechanisch Verunreinigungen wie
Blütenstaub, Laub und Sand, aber auch Haut- und Kosmetikrückstände zuverlässig aus dem Wasser. Während der Badezeit
sollte die Filteranlage generell in Betrieb sein, um der erhöhten Schmutzbelastung entgegen zu wirken. Insgesamt
sollte die Anlage mindestens 5 h am Tag laufen. Außerhalb der Badezeit (z.B. während der Nachtzeiten) ist es möglich,
die Filteranlage abzuschalten, sofern die Wasserqualität (chemische Werte) optimal sind.
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