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Rundbecken Aufbauanleitung
Montage / Aufbau eines Rundbecken Cook
Beckengrössen für Biese P1, P3 und Kunststoffhandlauf (ECO-Becken):
- D = 2,00 m, Tiefe: 0,90 m
- D = 3,00 m, Tiefe: 0,90 m
- D = 3,00 m, Tiefe: 1,20 m oder 1,50 m
- D = 3,50 m, Tiefe: 1,20 m oder 1,50 m
- D = 4,00 m, Tiefe: 1,20 m oder 1,50 m
- D = 4,50 m, Tiefe: 1,20 m oder 1,50 m
- D = 5,00 m, Tiefe: 1,20 m oder 1,50 m
- D = 6,00 m, Tiefe: 1,20 m oder 1,50 m
- D = 7,00 m, Tiefe: 1,20 m oder 1,50 m
- D = 8,00 m, Tiefe: 1,20 m oder 1,50 m
1. Kunststoffhandlauf ECO für Biese P1
2. Aluminiumhandlauf Standart für Biese P1
3. Aluminiumhandlauf Undercover für Biese P3
Grundlegende Hinweise zum Aufstellen eines Rundbeckens
Bevor Sie mit dem Aufbau beginnen, vorab einige wichtige Hinweise:
Der wichtigste Bestandteil des Beckens ist die Folienauskleidung.
Schwimmbadfolie ist ein thermoplastisches Material, das sich unter
Einwirkung von Wärme ausdehnt bzw. bei Kälte zusammenzieht. Daher
ist es am günstigsten, bei Temperaturen zwischen +15°C und
+25°C die Auskleidung einzubauen, da bei diesen Temperaturen die
Folie am einfachsten zu handhaben ist. Bei höheren Temperaturen
besteht die Gefahr, die Folie zu überdehnen.
Beachten Sie auch, dass die weiche Folie sehr schnell durch unsachgemäße
Handhabung beschädigt werden kann. Daher nicht mit
scharfen oder rauhen Gegenständen in Berührung bringen und nicht
über Beton oder andere Böden ziehen.
Standort und Untergrund
Das Schwimmbecken sollte an einen sonnigen Ort nicht in der Nähe
von Bäumen aufgestellt werden. Dabei ist die Windrichtung mit zu
beachten, so dass der Schmutz bereits durch den Wind zum Skimmer
(Oberfl ächenabsauger) getrieben wird.
Der Standort muss gewachsener Boden sein. Aufgeschüttete Böden
sind nicht geeignet, oder es muss von der Fundamentseite her mehr
Aufwand betrieben werden. In solchen Fällen ist ein Baufachmann
oder Statiker zu befragen. Achten Sie bitte darauf, dass Sie nicht in
den Grundwasserbereich kommen.
Wir empfehlen eine 10-20 cm starke Betonplatte aus C20/25 (alt B25)
mit Baustahlmatte Q188 A (alt Q131) als Aufstellfl äche für Ihren Pool.
Bei Hangwassergefahr empfehlen wir eine ca. 20 cm starke Schotterschicht
mit Drainage unter der Betonplatte. Die Betonplatte sollte
etwa 20 cm (umlaufend) größer sein, als der Durchmesser des Pools
und natürlich waagerecht angelegt werden. Darauf steht das Becken
sicher, der Rand kann nicht einsinken und der Boden ist eben für die
Reinigung.
Aufstellen des Pools am Hang
Die Stellfläche des Beckens darf nicht aufgeschüttet werden. Die ebene
Fläche, die für das Becken vorbereitet wird, muss sich im Bereich
des gewachsenen Bodens befi nden. Die Hangseite muss mit einer
richtig falsch
Mauer oder durch eine Böschung abgefangen werden. Auf keinen Fall
kann das Schwimmbecken mit seiner Wand den Hang abstützen.

Aufstellen des Rundpools am Hang
Vorbereitung des Bodens
Die Rundformbecken können sowohl auf den Boden gestellt als auch in die Erde eingebaut werden.

Vorbereitung des Bodens
1. Rundformbecken als Tiefbecken mit Magerbetonhinterfüllung.
2. Rundformbecken teilweise eingelassen bis ca. 20 cm (ohne Magerbetonhinterfüllung
möglich, ab 20 cm Magerbetonhinterfüllung erforderlich).
3. Rundformbecken als Aufstellbecken.
Der Tiefbeckenaufbau erfolgt in gleicher Weise wie der des Hochbeckens.
Zur Aufnahme wird lediglich an der vorgesehenen Stelle eine
Vertiefung ausgehoben, die dem Grundriss des Beckens und zusätzlich
der Distanz für eine Magerbetonschicht entspricht.
Das gefüllte Schwimmbecken ist mit einer mindestens 10-15 cm
dicken Magerbetonwand von außen zu versehen. Bei Tiefbecken, zur
Wärmeisolierung, sind außen 2 cm dicke Styroporplatten zwischen
die Stahlwand und dem Magerbeton zu legen. Dabei ist jedoch darauf
zu achten, dass die Stahlwand durch den Druck des Betons nicht verformt
wird. Der Beton darf nicht gestampft / verdichtet werden.
(Definition für Magerbeton siehe Beckenhinterfüllung)
Aufzeichnen des Beckengrundrisses
Zeichnen Sie auf der vorgesehenen Standfläche den genauen Grundriss
entsprechend Ihrer Beckengröße auf und markieren Sie die Umrisse
mit Mehl oder Sand.
Aushub der Bodenplatte
Der Aushub bei Teil- und Kompletteinbauten sollte umlaufend
20 cm größer als das Beckenmaß ausgeführt werden. Bei Planung
eines Technikraumes (Filteranlage etc.) sollte dieser eine Größe von
2,50 x 2,00 m aufweisen. Eine Be- und Entlüftung des Technikraumes
ist vorteilhaft.
Die Baugrubentiefe lässt sich wie folgt berechnen:
Sauberkeitsschicht + Betonsohle + Isolierung (Vlies)+ Pooltiefe
abzgl. Beckenüberstand entspricht Aushub der Baugrube.
Bodenschutzvlies
Achtung! Die Auskleidung darf auf keinen Fall über den Boden (Beton,
Fliesen usw.) gezogen werden. Dies kann zu Beschädigungen führen
und somit einen Garantieausschluss bei Undichtigkeit nach sich
ziehen. Es ist grundsätzlich ein Bodenschutzvlies einzusetzen (Synthetisches
Vlies). Andere Unterlagen dürfen nicht verwendet werden,
da sie chemische Reaktionen mit der Folie eingehen können. Nach
gründlicher Reinigung der Grundplatte (mit einem Staubsauger) legen
Sie das Bodenschutzvlies aus. Einzelne Bahnen aneinanderstoßen,
nicht überlappen. Eventuell fixieren (lösungsmittelfreier Sprühkleber).
Überstehendes Bodenschutzpolster wird später abgeschnitten.
Auslegen der Bodenschiene
Fügen Sie die einzelnen Teilstücke der Bodenschiene mit Hilfe der
Verbindungsröhrchen zusammen und legen Sie die geschlossene
Beckenkontur auf dem Boden aus.
Bitte die Symmetrie genau überprüfen. Für das Schließen der Beckenwand
kann es möglich sein (siehe Aufstellen der Beckenwand),
dass ein Bodensegment gekürzt werden muss. Dieses Segment bitte
entgraten und wieder zusammen stecken.
Bodenschiene Verbindungsröhrchen
Aufstellen der Beckenwand
Um in den Pool zu steigen, benötigen Sie für den weiteren Montageverlauf
eine Leiter. Bringen Sie vor der Beckenwandmontage den
Packsack mit der Auskleidung in den Innenraum des Schwimmbeckens.
Stellen Sie die Beckenwand an die Stelle, an der später der
Skimmer montiert wird. Wir empfehlen Sicherheitshandschuhe zu
tragen. Jetzt beginnen Sie mit dem Abwickeln der Stahlwand, dazu
werden mind. 2 Personen benötigt. Achten Sie bitte darauf, dass sich
der Skimmerausschnitt im oberen Bereich der Stahlwand befindet.
Die weiß beschichtete Seite der Beckenwand ist aussen. An einem
Ende der Beckenwand ist ein Steckprofil aufgesteckt. Ziehen Sie
dieses Steckprofil ab. Jetzt können Sie den gerollten Stahlmantel
an der Innenseite des vorgegebenen Umrisses langsam abwickeln
und gleichzeitig in den Schlitz des Bodenprofils stecken. Stellen
Sie den Stahlmantel wenn möglich mit mehreren Personen auf,
damit keine Knicke in dem Mantel entstehen. Das Aufstellen bzw. die
Montage sollte an windstillen Tagen erfolgen. Stellen Sie die beiden
Stahlmantelenden dicht nebeneinander, nehmen Sie das Steckprofil
und stecken Sie es über die gefalzten Enden des Stahlmantels. Die
angeschrägte Seite des Steckprofils muss sich oben und innen befinden.
Achten Sie bitte darauf, dass der Falz in richtiger Position im Steckprofil sitzt. Das Steckprofil
muss sich leichtgängig über den Falz
schieben lassen. Durch leichtes Hin- und Herbewegen der beiden
Stahlmantelenden können Sie die Gängigkeit des Steckprofils verbessern.
Falsches Aufstecken und gewaltsames Aufschlagen des
Steckprofils führt zur Beschädigung des Stahlmantels und beeinträchtigt
die Standsicherheit des Schwimmbeckens. Setzen Sie die
Flanschdichtung des Skimmers (nur Miniskimmer) ein und montieren
Sie den Skimmer mit den zwei beigefügten kleinen Halteschrauben
an der Stahlwand. Bei Skimmern ohne Flanschdichtung Schnittkanten
mit Zinkfarbe und Silikon versiegeln.
Zubehör: Sollten Sie zusätzliche Einbauteile (Düsen oder Scheinwerfer)
für Ihr Schwimmbecken vorsehen, dann sind die Durchbrüche
jetzt in den Stahlmantel einzubringen. Gleichzeitig sind alle Vorbereitungsarbeiten
für die spätere Montage der zusätzlichen Einbauteile
durchzuführen.
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass vor dem Einbau zusätzlicher
Einbauteile wie Einlaufdüsen oder Scheinwerfer, die
Schnittkanten in dem Stahlmantel zu entgraten und mit Zinkfarbe
und Silikon zu versiegeln sind.
Einhängen der Schwimmbadauskleidung und Handlaufmontage
Bauen Sie die Auskleidung weder bei zu niedrigen noch zu hohen
Temperaturen ein. Die Folie ist ein thermoplastisches Material. Sie
sollte daher nur bei mindestens 15°C und nicht über 25°C montiert
werden. Bevor Sie die Auskleidung auf den Beckenboden ausbreiten,
empfehlen wir eine gründliche Reinigung des Vlieses (Staubsauger).
Legen Sie die Auskleidung im Becken zunächst so aus, dass die Bodenschweissnaht
der Form des Beckens entsprechend im Bereich der
Bodenschiene liegt. Gehen Sie auf der Auskleidung nur barfuß oder in
Strümpfen, um Beschädigungen zu vermeiden. Beachten Sie, dass die
Schließnaht (senkrechte Naht) sich nicht im Bereich der Skimmerausstanzung
befi ndet.
Danach wird die Auskleidung gleichmäßig zum Schwimmbeckenrand
hochgezogen und mit dem Einhängeprofi l oder über den Stahlmantel
(je nach Ausführung, siehe nachstehende Abbildung) eingehängt.
Auftretende Schrägfalten am Wandteil der Auskleidung können durch
verschieben ausgeglichen werden. Falten im Bodenteil der Auskleidung
schieben Sie von der Beckenmitte gleichmäßig nach außen.
Füllen des Beckens mit Wasser
Achten Sie vor allem darauf, dass die Schweißnaht der Auskleidung
zwischen Boden- und Wandteil genau in der Boden-/Wandecke von
Schwimmbeckenwand und -boden liegt. Beseitigen Sie die letzten
Falten, bevor Sie das Becken mit Wasser füllen.
Achten Sie noch einmal darauf, dass die Auskleidung überall gut anliegt
und auch möglichst keine Falten mehr zeigt. Die letzten hartnäckigen
Falten bügeln Sie am leichtesten aus, wenn Sie etwa
1-2 cm hoch Wasser einlassen und dann die Folie korrigieren. Die
Nachkorrektur der Folie erfolgt am günstigsten, in dem Sie in das
Becken steigen, aber ohne Schuhe, und die letzten Falten mit den
Füssen zu beseitigen.
Jetzt können Sie das Becken weiter füllen, bis etwa 10 cm unter den
ersten Einbauteilen. Bitte verwenden Sie nur Leitungswasser und kein
Brunnenwasser zum Befüllen des Beckens. Bei der Verwendung von
Brunnenwasser, welches häufig metallische Partikel (Eisen, Mangan
usw.) enthält, kann es durch die Zugabe der Wasserpflegemittel zu
einer Oxidation kommen, die das Wasser verfärben.
Montage der Einbauteile
In jedem Fall sollte die Montage der Einbauteile immer erst vorgenommen
werden, wenn der Wasserstand im Becken ca. 10 cm unter
der Einbauhöhe des jeweiligen Einbauteiles erreicht hat, damit die
Folie an der Seitenwand glatt anliegt.
Unsere Werksgarantie für Ihr Schwimmbecken erlischt automatisch,
wenn andere Einbauteile als von Pool 2000 montiert werden. Das
gleiche gilt auch, wenn Roststellen am Stahlmantel auftreten, weil
Schnittkanten nicht, wie im Punkt Aufstellen der Beckenwand beschrieben,
vor Korrosion geschützt wurden.

Montage der Einbauteile
Beckenhinterfüllung
Mit der Befüllung des Schwimmbeckens, ist eine mindestens 10-15
cm dicke Magerbetonwand (Magerbeton C12/15 (alt B10) = ca. 10
N/mm2 Festigkeit, oder ein Mischungsverhältnis von ca. 1:10 in Abhängigkeit
der Körnung des Zuschlagstoffes Kies.) von außen an zu
bringen.
Beim COOK-Becken, zur Wärmeisolierung und zum Schutz der Stahlwand,
sind aussen 2 cm dicke Styroporplatten zwischen die Stahlwand
und den Magerbeton zu legen.
Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass die Stahlwand durch den
Druck des Betons nicht verformt wird. Die Hinterfüllung muss
schichtweise mit ca. 30 cm Höhe erfolgen. Dabei sollte die untere
Schicht jeweils schon abgebunden haben, bevor die nächste Schicht
eingebracht wird. Der Beton darf nicht zu nass sein und auch nicht
gerüttelt oder gestampft werden. Die Beckenwand beult sich sonst
nach innen ein.
Magerbeton der Güteklasse C12/15 (alt B10) erhält man durch folgende
Kombination von Zement und Kies: 1 m³ Beton ca. 2400 kg
Zuschlagstoff - Kieskorngrösse - Mischverhältnis
Zement (Z 35) 200 kg
auf 1 m³ Beton -
max. 32 mm - 1:12
Zement (Z 35) 220 kg
auf 1 m³ Beton -
max. 16 mm - 1:11
Zement (Z 35) 240 kg
auf 1 m³ Beton -
max. 8 mm - 1:10
Zement (Z 25) 230 kg
auf 1 m³ Beton -
max. 32 mm - 1:11
Zement (Z 25) 253 kg
auf 1 m³ Beton -
max. 16 mm - 1:10
Zement (Z 25) 276 kg
auf 1 m³ Beton -
max. 8 mm - 1:09
Pflegetipps
Ihr Schwimmbecken hat eine PVC-Folienauskleidung. Leichte Verschmutzungen
lassen sich mit Wasser und einer leichten Bürste beseitigen.
Starke Verschmutzungen können mit Randreinigungs- oder
Grundreinigungsmittel entfernt werden.
Verwenden Sie nur vom Hersteller freigegebene Reinigungs- und
Pflegemittel. Eine Überdosierung von Wasserpflegemitteln (z.B. Chlor)
kann zu Verfärbungen der Folie führen.
Reparatur
Sollte die Schwimmbadfolie einmal beschädigt werden, können
Sie diese bei kleinen Löchern ohne Schwierigkeiten reparieren. Wir
empfehlen hierfür ein Pool2000-Unterwasserreparaturset (nicht im
Lieferumfang enthalten).
Überwinterung
Nach der Badesaison sollte mit den Überwinterungsmaßnahmen für
Ihr Schwimmbecken begonnen werden. Die Erfahrung hat gezeigt,
dass die sicherste Art der Überwinterung die ist, das Becken nicht zu
entleeren. Ein teil- oder unbefülltes Becken kann durch Wind zerstört
werden und im Extremfall bei Garantieansprüchen zum Ausschluss
führen.
Wir empfehlen zunächst, die Wasserwerte auf den optimalen Stand
zu bringen (pH-Wert, Desinfektion) und unser Pool2000-Winterschutzmittel
dem Wasser zuzugeben, um ein Veralgen zu verhindern.
Stellen Sie Ihre Filteranlage nochmals für einige Stunden auf Filtrieren.
Um Beschädigungen durch Frost zu vermeiden, muss das Wasser
bis ca. 10 cm unterhalb des tiefsten Einbauteiles abgelassen und die
Düsen mit der Winterverschlusskappe verschlossen werden. Entleeren
Sie anschließend die Rohrleitungen (Wasser) und die Filteranlage
(Wasser und Quarzsand). Lagern Sie die Filteranlage an einem
frostfreien Ort. Im Frühjahr den Kessel der Filteranlage mit neuem
Spezial-Quarzsand befüllen.
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