Tipps zum Garten für April
Frühlingserwachen: Stauden und Gehölze pflanzen
Wenn sich der Winter in seine letzten Bastionen zurückzieht, dann ist beste Pflanzzeit. Die meisten Stauden und Gehölze können
jetzt bedenkenlos in die Erde gebracht werden. Gerade für Stauden gilt: Werden sie zu früh im Jahr gepflanzt, haben sie Probleme,
im noch kalten Boden anzuwachsen. Außerdem schadet der Frost den sich bildenden Blüten. Ab Ende März sind aber keine
längeren Frostperioden mehr zu erwarten. Robuste Polsterstauden wie Blaukissen und Steinkraut können sogar schon früher ausgebracht
oder geteilt werden. Immergrüne Gewächse sind hingegen empfindlicher: Koniferen, Buchsbaum und Rhododendron sollten Sie frühestens
Mitte April pflanzen. Mit den Eisheiligen Mitte Mai ist dann fast jede Gefahr gebannt. Lediglich einige Staudenarten haben ihren Termin noch
später, zum Beispiel die Batiris-Sorten im Juli und der Orientmohn im Spätsommer bis Frühherbst.
Ballentuch nicht entfernen
Die Qualität einer zum Kauf angebotenen Pflanze zeigt sich meist in der Beschaffenheit des Wurzelballens: Der Ballen sollte sich fest
anfühlen, aber nicht verfilzt sein. Ein schlechtes Zeichen ist, wenn sich viel Erde von den Wurzeln löst oder wenn sich eine
Containerpflanze leicht aus ihrem Topf ziehen lässt. Vor der Pflanzung werden die Stauden am besten zwei Stunden lang in Wasser
getränkt. Das Pflanzloch sollte schließlich eineinhalb mal so breit sein wie der Ballen. Außerdem sollten die Wurzeln
knapp unter der Erdoberfläche verschwinden. Das Ballentuch der Gehölze wird nur am Stamm gelöst, aber nicht entfernt:
Das Gewebe zersetzt sich im Boden von selbst.