VERARBEITUNG DER KAUTSCHUKFOLIEN (EPDM TEICHFOLIE UND DACHFOLIE)

ALLE ANGABEN GELTEN FÜR DIE EPDM-MEMBRANE VOM HERSTELLER FIRESTONE

Für die unterschiedlichen Firestone EPDM Systeme empfiehlt Firestone die folgenden Dach­bahn-/Planenbreiten

Dachsystem

 

Dachsystem

Dachbahnbreite

Auflast – Umkehrdach

3.05 – 6.10 – 9.15 – 12.20 – 15.25

Vollflächig verklebt

3.05 – 6.10

Mechanisch fixiert VAB

6.10 – 9.15

Mechanisch fixiert BIN

1.67 – 2.28 – 3.05

 

 

Kalte Witterung kann die Verarbeitung der Dachbahn einschränken Insbesondere bewirkt die unterseitige Talkumbeschichtung und die stramme feste Verpackung, dass in den Winter­monaten die Dachbahn für die Entspannung länger benötigt.

Bei den vollflächig verklebten Systemen können die Faltungslinien in der Dachbahn während der kalten Monate eine gleichmäßige Verklebung auf dem Untergrund erschweren. Für diese Periode empfiehlt Firestone die Verwendung der 3,05 m breiten Dachbahnen, die keinerlei werkseitige Faltungen oder Nähte aufweisen.

Das mechanisch befestigte VAB - System kann ebenfalls von kalter Witterung beeinflusst wer­den, wenn große Planen ausgefaltet und mit Befestigungsschienen überdeckt werden müssen. Firestone rät bei kaltem Wetter nur Dachbahnen der Breite 6.10 m zu verwenden oder das BIN -System anzuwenden, das schmalere ungefaltete Dachbahnen verwendet.

Vor dem Einbau der Firestone - EPDM Dachbahnen muss sich der Verleger davon überzeugen, dass der Untergrund den von Firestone festgesetzten Anforderungen entsprechen.

Alle fehlerhaften Stellen des Untergrundes müssen korrigiert werden und die endgültige Oberfläche muss den zuvor angesprochenen Grundsätzen entsprechen, Es ist von großer Bedeutung, dass der Untergrund frei von scharfen Kanten und / oder Gegenständen ist, die die Dachbahn beschädigen können. Fegen Sie entweder die Oberfläche ab oder verlegen Sie, wo erforderlich, eine Trennlage.

Plazieren Sie die EPDM Dachbahn so nahe wie möglich an der endgültigen Position. Es ist einfacher, die Rolle präzise an dieser Position abzulegen, als diese später, wenn sie bereits ausgerollt worden ist, die Ausrollrichtung ist auf dem Etikett der Rolle angegeben.

 

Untersuchen Sie die Verpackung der Rolle und die Dachbahn selbst vor und während des Einbaus auf Beschädigungen. Alle Dachbahnen sollen ohne Dehnung auf dem Dach aus­gerollt, ausgefaltet und positioniert werden. Die Dachbahnen können durch Aufblähen mit Luft unter der Plane seitwärts bewegt werden. Vor jedem Schneide- oder Klebevorgang soll die Dachbahn die Gelegenheit haben, während mindestens 30 Minuten Spannungen abzu­bauen. Große Planen (12.20 und 15.25 m) benötigen zur Entspannung mehr Zeit (45 Minuten). Schneiden sie die Bahn über den Regeneinläufen kreuzweise ein, um im Falle eines plötzlichen Regenschauers überschüssiges stehendes Wasser abzuleiten.

EPDM Dachbahn sollen so verlegt werden, dass die Nähte im Dachbereich und an den Anschlüssen kein Wasser aufhalten. Geradlinige Schnitte sind für eine einfache und saubere Verlegung von Bedeutung. Um dies zu erreichen rät Firestone zur Verwendung von Scheren, Markern und Schnurschlägen.

Lassen Sie jeweils eine ausreichende Menge Materials für die Verklebungen übrig, während die Überlappung zur angrenzenden Bahnen von der Art der Verklebung und der Attika­anschlüsse bestimmt wird. Das Material für den Attikaanschluß hängt von der gewählten Detailausbildung ab. Lassen Sie zusätzlich 150 mm Dachbahn an den Dachrändern und den Wandanschlüssen stehen, um eine endgültige Positionierung zu ermöglichen.

Provisorische Auflast kann erforderlich sein, um die Planen solange in der Position zu halten, bis die endgültige Lagesicherung erfolgen kann. Diese temporäre Auflast kann unter anderem aus Sandsäcken oder aus anderen, nicht rauhen Materialien (Gummi-Reifen) bestehen. Verlassen Sie nie die auslegen, ohne lose verlegte Planen provisorisch zu beschweren.

 

 

VERLEGUNG DER DACHBAHN IM AUFLASTSYSTEM

Anwendungsbereiche

Alle Auflastdächer oder Umkehrdächer

Verlegeanleitung

Bringen Sie die angrenzenden Bahnen mit einer Überlappung von 150 mm in ihre Position und lassen Sie sie sich entspannen.

Bedecken Sie die lose verlegten Dachbahnen so bald als möglich mit:

  Kies, in Form von glatten, abgerundeten Flußkieselsteinen eines adäquaten Durchmess­ers ohne Anteil von gebrochenem Stein (nominal 0 20 - 40 mm)

  Es muss sichergestellt sein, dass die Dachbahn vollständig bedeckt ist. Es ist ein Mindestge­wicht von 50 kg/ m2 erforderlich. In manchen Fällen kann dies jedoch nicht den örtlichen Vorschriften genügen oder die Fläche vollständig bedecken.

• Gebrochener Kies wechselnder Körnung, Diese Art von Auflast enthält gebrochene Steine und kann während des Aufbringens die EPDM Dachbahn beschädigen. Firestone empfiehlt daher, eine mechanische Trennlage (>200 g/ m2) zwischen der Dachbahn und dem Ballast anzuordnen.

• Betongehwegplatten mit einer glatten Oberfläche. Die Fugenbreite zwischen den Platten soll 10 mm nicht überschreiten. Ordnen Sie ein Schutzvlies oder eine zusätzliche Lage EPDM Dachbahn direkt unter den Betonplatten an.

  Für besondere Einsatzgebiete wie Parkdecks oder Dachgärten können andere Typen von Auflast verwendet werden wie z. B. Erde, Ortbeton usw.; diese erfordern jedoch eine spezifische Untersuchung der Randbedingungen. Befolgen Sie die örtlichen Vorschriften bezüglich der Art, der Mindestabmessungen und des Mindestgewichts des Ballastes und bitten Sie den technischen Dienst von Firestone um weitere Angaben und spezifische Detailausbildungen.

Lagern Sie das Auflastmaterial nicht konzentriert auf dem Dach. Verteilen Sie den Ballast mit glatten Werkzeugen über der Dachbahn wie vorgeschrieben (gummibereifte Schubkarren, Rakel usw.) und vermeiden Sie den direkten Kontakt, wenn der Ballast mit einem Gebläse verteilt wird. An Ecken usw. verteilen Sie den Ballast von Hand/ mit dem Fuß, um das frisch eingebaute Detail herum. Kiesballast, der für den Einbau von Wartungswegplatten übrig bleibt sollte neben diesen Platten gleichmäßig verteilt werden, um die vorgeschriebene Auflastmenge einzuhalten.

Bei Dächern ohne Attika ist innerhalb eines Bereiches von 300 mm der Einbau von Wartungswegplatten nicht zulässig, verwenden Sie Betongehwegplatten.

Bei Umkehrdächern kann die Wärmedämmung aus extrudiertem Polystyrol direkt auf die EPDM Dachbahn verlegt werden. Die Wärmedämmplatten sollen bis auf 6 mm an alle Aufkantungen heran verlegt werden. Verkleben Sie die Dämmplatten weder auf der Dach­bahn noch untereinander. Rollen Sie eine Schutzlage über der Wärmedämmung mit einer Überlappung von l 00 mm an den Seiten und 150 mm an den Querstößen aus. Diese Schutz­matte soll an allen Aufkantungen mindestens 10 mm über die Auflast herausgeführt werden.

VERKLEBTE VERLEGUNG MIT FLÄCHENKLEBER

Anwendungsbereich:

Diese Verlegetechnik ist für vollflächig verklebte Dachaufbauten und als Alternative für die mechanische Befestigung des Dachrandes bei den mechanisch befestigten Dachsystemen B.LN. , V.A.B. und Reinforced vorgesehen.

Verlegeanweisung

• Verlegen Sie die Dachbahn mit einer Überlappung von mindestens 100 mm und lassen Sie sie relaxieren.

• Klappen Sie die erste Dachbahn auf sich selbst gleichmäßig zurück, so dass die Unterseite ebenso sichtbar wird wie der Untergrund. Die Dachbahn soll eben liegen, um die Bildung von Falten während und nach der Verlegung zu minimieren.

• Vor der Verklebung entfernen Sie losen Staub oder andere Verunreinigungen. Fegen Sie den Untergrund und die zu verklebende Fläche der ersten Dachbahn mit einem steifen Besen ab.

• Die EPDM - Dachbahnen werden vollflächig mit dem Flächenkleber Bonding Adhesive verklebt. Rühren sie den Flächenkleber Bonding Adhesive vor und während der Verlegung durch, um eine gleichmäßige Mischung ohne Ablagerungen auf dem Boden des Gebindes zu erreichen. Für eine gleichmäßige Verklebung und deren Leistungsfähigkeit ist ein gut vermischter Kleber entscheidend.

• Der Flächenkleber Bonding Adhesive muss mit einer Kleberolle in einer gleichmäßigen Schicht auf beiden zu verklebenden Flächen aufgetragen werden (Verbrauch ca. 5 m2/ Gallone für beide Flächen). FIRESTONE empfiehlt, dass diese Tätigkeit von zwei Personen ausgeführt wird, um das Erreichen einer gleichmäßigen Ablüftzeit zu erleichtern. Vermeiden Sie während der Verlegung Klumpen oder Kleberanhäufungen. Eine zu große Klebermenge wird die Trocknungszeit verlängern und die Produktivität verringern. Verwenden Sie für einen gleichmäßigen Kleberauftrag große lösemittelbeständige Rollen mit einer Breite von 200 bis
250 mm mit kurzen Fasern. Achten Sie darauf, dass kein Flächenkleber Bonding Adhesive auf diejenigen Flächen aufgetragen wird, die später gereinigt und mit einer anderen Bahn oder auf die ein armierter Quick Seam Randfixierungsstreifen aufgeklebt werden. Verwenden Sie einen Schnurschlag um die Nahtklebezone zu markieren, die sauber bleiben muss.

• Lassen Sie das Lösemittel auf natürliche Weise solange verdunsten, bis der Kleber sich klebrig anfühlt. Die Ablüftzeit ist abhängig von den Witterungsbedingungen und der Klebermenge. Benutzen Sie auf keinen Fall ein Heißluftgerät, um diesen Vorgang zu beschleunigen.

• Berühren Sie die Klebefläche mit einem sauberen und trockenen Finger, um den Kleber auf seine Trockenheit zu überprüfen. Wenn Sie den Kleber berühren, drücken Sie senkrecht nach unten, um die Masse des Klebers unter seiner Oberfläche auf Fädenziehen zu untersuchen.

Abb. 8.3

Drücken Sie mit Ihrem Finger sodann schräg nach vorne, um festzustellen, ob der Kleber in seiner gesamten Dicke trocken ist. Wenn Sie bei einer der beiden Bewegungen feuchten oder fadenziehenden Kleber feststellen, wenn Sie den Finger anheben, ist dieser noch nicht bereit für die Verklebung.

Wenn die erste Dachbahn ablüftet ist, legen Sie die angrenzenden Bahnen aus und lassen Sie sie sich relaxieren.

Verkleben Sie die Dachbahnen an der Faltung beginnend. Rollen Sie langsam und gleichmäßig den mit Kleber bestrichenen Teil der Dachbahn auf den ebenso behandelten Bereich des Untergrundes, um die Bildung von Falten zu minimieren.

Abb. 8.4

• Drücken Sie die verklebte Hälfte der Dachbahn mit einem harten Besen an, um einen korrekten Verbund zu gewährleisten. Gutes Andrücken wird die Klebung verstärken, Wiederholen Sie diesen Vorgang mit den zweiten Hälfte der Dachbahn, um die Verklebung zu vervollständigen.

• Treffen Sie besondere Vorkehrungen, wenn die Außentemperatur unter + 10°C sinkt. Ein bestimmtes Zusammenwirken von Temperatur und Luftfeuchtigkeit kann zur Bildung von Kondensat auf der Oberfläche des Flächenklebers Bonding Adhesive führen. Wenn diese Bedingungen auftreten, verkleben Sie nicht die Dachbahnen nicht.

• Warten Sie solange, bis die Außentemperatur nicht länger zur Kondensatbildung führt und trocknen Sie die Oberfläche mit trockenen und sauberen Tüchern, tragen Sie sodann eine neue dünne Kleberschicht auf fahren fort.

 

MECHANISCHE BEFESTIGUNG "DURCHBRUCH/ BEFESTIGUNG" (V.A.B.)

Anwendungsbereich:

Diese Verlege - Technik wird bei der mechanischen Befestigung durch die Dachbahn hindurch angewendet.

Verlegeanweisung

• Die Dachbahnen der Dachfläche werden auf dem Untergrund mechanisch mit Befestigerschienen, die auf die Bahn aufgelegt werden, fixiert; diese werden danach mit Abdeckstreifen abdichtet.

• Entnehmen Sie die Position der Befestigerschienen und die projektbezogenen Abmessungen der Windzonen (Bereich hohen Windsogs wie Eck- oder Randbereich, Hochpunkte, Fußpunkte von Höhenvorsprüngen oder Penthäusern) der Windlastberechnung und dem Verlege - Plan.

• Stellen Sie auf Stahltrapezblech-Untergründen sicher, dass auf einer möglichst großen Fläche die Befestigerschienen senkrecht zu den Obergurten verlegt werden, um eine Überlastung der Konstruktion zu vermeiden. In Bereichen, in denen die Befestigungsschiene parallel zu den Obergurten verlegt wird, soll deren Lage den Obergurtabständen angepasst werden.

• Um die Zahl der Kreuzungen der Nahtverklebungen mit den Befestigerschienen zu minimieren empfiehlt FIRESTONE, dass die EPDM - Dachbahnen in der Randzone (1) wie unten dargestellt parallel zur Attika und im Mittenbereich (2) senkrecht zu den Obergurten verlegt werden.

• Verlegen Sie die EPDM - Dachbahnen in Übereinstimmung mit dem Verlegeplan mit einer Mindestüberlappung von 100 mm und lassen Sie die Dachbahn sich relaxieren.

 

• Im Mittenbereich des Daches müssen die Dachbahnen mit senkrecht zu den Obergurten des Stahltrapezblechs verlaufenden Befestigerschienen mechanisch fixiert werden. Im Randbereich und in Bereichen hohen Windsogs können die EPDM - Dachbahnen entweder vollflächig gemäß der zuvor beschriebenen Technik verklebt oder mit einem oder mehreren parallel zum Dachrand verlaufenden Befestigerschienen mechanisch fixiert werden.

Abb. 10.1

• Eine fortlaufende Reihe von Befestigerschienen soll an der Innenkante der Randzone verlegt werden, um diese vom Mittenbereich zu trennen. Diese Befestigerschienen sollen um 100 mm von der Kante zum Dachrand hin versetzt eingebaut werden. Im Fall einer vollflächig verklebten Randzone muss darauf geachtet werden, dass kein Flächenkleber Bonding Adhesive versehentlich auf den Bereich der Dachbahn des Randbereiches beiderseits der Befestigerschienen aufgetragen wird.

• Vordem Einbau der Befestigungsschiene auf den Dachbahnen muss sichergestellt sein, dass die EPDM - Dachbahnen glatt und ohne Falten liegen und dass Schmutz und Feuchtigkeit von der Dachbahn entfernt werden. Verwenden Sie einen Schnurschlag, um die dem Verlegeplan entsprechende korrekte Position der Befestigerschienen einzuhalten und um diese in einer geraden Linie einzubauen.

• Wenn die Befestigungsschienen auf der Baustelle geschnitten werden müssen, so sind die Enden halbmondartig zuzuschneiden. Vergewissern Sie sich, dass alle durch Schneiden entstandenen Grate und scharfen Kanten entfernt werden und bringen Sie unter die Befestigungsschiene ein kreisrundes Stück EPDM - Bahn von 50 mm Durchmesser an beiden Enden auf der Dachabdichtung auf. Verwenden Sie einen Befestiger um zwei überlap­pende Befestigungsschienen zu fixieren.

• Die Befestiger sollen so tief eingebaut werden, dass sie sich im Untergrund einsenken können. Hierbei soll das Ende der Befestigungsschiene etwas tiefer liegen als die restliche Schiene. Der Befestiger soll fest im Untergrund verankert sein. Achten Sie darauf, dass der Befestiger nicht überdreht wird, da dies eine Aufwölbung der Schiene zwischen den Fixierungen bewirkt. Wenn die Befestigungsschiene sich verwindet, lösen Sie die Schraube wieder leicht. Es sollte ein elektrischer Schrauber mit Tiefenanschlag oder ein Setzautomat verwendet werden. Sobald der Setzautomat justiert ist, wird der Befestigereinbau gleichmäßig ablaufen.

• Die Kunststoff-Befestigungsschienen sollen unter keinen Umständen vorgebohrt werden. Treiben Sie nie einen Befestiger mit einem Hammer durch die Kunststoffschiene. Firestone rät zur Verwendung von metallischen Befestigungsschienen, wenn auf Betonuntergründen gearbeitet wird oder irgendeine andere Tragdecke ein Vorbohren erforderlich macht. Sollte es bei einer Kunststoff-Befestigungsschiene nötig werden, sie an einer Stelle zu verschrauben, an der sich keine Vorbohrung befindet, wird sich das Fixierungselement selbst ein Loch bohren.

Abb. 10.1

   Sich kreuzende Befestigungsschienen sollten nicht überlappt werden. Die Schiene soll 200 mm vor der sie Kreuzenden enden (siehe Abbildung) so dass sich die Abdeckstreifen nicht überlappen.

   Bauen Sie nicht mehr Befestigungsschienen ein, als am selben Tag überdeckt werden  können.

• Alternative Verlegung.

3. VERLEGUNG

VERLEGUNG DER DACHBAHN IN DER MECHANISCHEN FIXIERUNG - BIN

Anwendungsbereich

Diese Verlegetechnik soll im BIN (Befestigungsschienen in der Nahtüberlappung) - System angewendet werden.

Verlegeanweisungen

• Die Dachbahnen des Innenbereiches werden mittig in den Längsüberlappungen mit Befestigungsschienen im Untergrund fixiert.

• Wählen Sie die Breite der Dachbahn nach den erforderlichen Abständen der Befe­stigungsschienen aus. Die geeignetesten Breiten der Dachbahn entnehmen Sie der fol­genden Tabelle:

 

Abstand zwischen den Befestigungsschienen

Dachbahnlänge (m)

Dachbahnbreite

0.94

1,14 (halbe Rolle)

3’9*

1.47

1.67

5’6*

2.08

2.28

7’6*

2.58

3.05

10’

 

• Informationen über die Windlastberechnung sowie die Lage der Befestigungsschienen entnehmen Sie bitte dem diesbezüglichen Abschnitt am Ende der Broschüre, der auch Angaben über die nationalen Vorschriften (Bereiche hohen Windsogs wie Firste, Rand­bereiche und Höhenvorsprünge und Penthäuser) enthält.

• Auf Stahltrapezblech ist es wichtig, dass so viele der Dachbahnen wie möglich senkrecht zu den Obergurten der Bleche verlegt werden. In den Bereichen, in denen die Dachbahn parallel zu den Obergurten verläuft, sollte die Breite der Dachbahn den Verhältnissen so angepasst werden, dass das Stahitrapezblech nicht überlastet wird. Firestone rät, die Dachbahnen so anzuordnen, wie aus der Abbildung hervorgeht, in der Randzone parallel zur Attika und im Mittenbereich senkrecht zu den Obergurten des Trapezblechs.

• Ordnen Sie die Dachbahnen in Übereinstimmung mit dem Verlegeplan mit einer Überlapp-­
    pung der Längsnähte von mindestens 200 mm und von 150 mm an den Querstößen an. Vor
    der mechanischen Fixierung soll das Material Gelegenheit haben, sich zu entspannen.


Im Mittenbereich des Daches sollte die Dachbahn mit Befestigungsschienen mechanisch befestigt werden. An den Dachrändern und in Bereichen mit erhöhtem Windsog können die EPDM Dachbahnen entweder den Verlegeanweisungen folgend vollflächig verklebt oder mechanisch in der Bahnüberlappung fixiert werden. Wenn die Windlastberechnung einen geringeren als den normalen Abstand der Befestigungsschienen erfordert, können zusätz­liche Schienen über der Dachbahn angeordnet werden, wie bereits für die VAB-Technik beschrieben wurde. Eine fortlaufende Reihe von Befestigungsschienen soll entlang der Begrenzung des Mittenbereiches (2) angeordnet werden, um diesen von der Randzone (1) zu trennen.

Wenn der Randbereich vollflächig verklebt wird, muss Sorgfalt darauf verwendet werden, dass kein Flächenkleber auf die Unterseite der mittenseits der Trennungsschiene zu liegen kommender Dachbahn der Randzone gelangt,

Abb. 13.1

• Vor dem Einbau der Befestigungsschienen in die Überlappung zwischen den Dachbahnen sollten Sie sich davon überzeugen, dass die Bahnen glatt und ohne Falten liegen. Entfernen Sie Schmutz und Feuchtigkeit. Benutzen Sie einen Zollstock und einen Schnurschlag, um die genaue und geradlinige Position der Befestigungsschienen innerhalb der 200 mm breiten Überlappung festzulegen. Die Befestigungsschienen sollten mit Hilfe der bereits fixierten Schienen eingemessen werden. Verwenden Sie nicht die Dachbahn als Hilfsmittel. Überlap­pen Sie die angrenzenden Dachbahnen um 80 mm über die Außenkante der Befestigungs­schienen.

Installieren Sie die Befestigungsschienen wie zuvor beschrieben. An Stellen, an denen die Laufrichtung der Bahnen wechselt, sollen die Schienen zuvor enden. Sie sollen - wie gezeigt­- in den Nahtklebebereichen angeordnet werden.

• Die Querstöße angrenzender Dachbahnen und die Längsnähte mit eingebauten Befe­stigungsschienen sollen so verklebt werden, wie im folgenden Abschnitt erläutert wird.

3.2 NAHTVERKLEBUNG

ALLGEMEINES ZUR VERKLEBTEN NAHTFÜGUNG

Im Firestone System gibt es zwei Arten von Nahtfügungen:

Werkseitige Nahtverbindungen: Hier werden die Nähte nach der Herstellung der Dachbahnen noch vor ihrer Vulkanisation durchgeführt. Das Material der Naht ist homogen und zu 100% vernetzt. Dies ermöglicht die Herstellung großer, nahtloser Planen, die die Anzahl der Ver­klebten Nahtfügungen auf dem Dach verringert.

Bauseitige Nahtfügungen: Auf der Baustelle werden die Nahtverbindungen entweder mit einem selbstklebenden Nahtfügeband (Standardlösung) oder mit einen Nahtkleber ausge­führt.

In diesem Abschnitt wird insbesondere auf die bauseitige Nahtfügung der Firestone - EPDM Dachbahnen und die Verklebungsmethoden der verschiedenen Firestone EPDM Systeme eingegangen.

Vorgänge bei der Verklebung

Die Firestone - EPDM Dachbahn besteht aus einem zu hundert Prozent vernetzen Material; zwei überlappende Dachbahnen sind einander gegenüber chemisch gleich und kleben nicht zusammen. Schweißtechniken oder Quellschweißmittel kön­nen nicht angewendet werden, um die Bahnen mit einander zu verbinden. Zwei angrenzende Bahnen müssen also mit einem chemisch aktiven Material verbunden werden: entweder einem QuickSeam -selbstklebenden Nahtfügungsband oder einer fil­martig dünnen Schicht des Nahtklebers.

In beiden Fällen wird eine erfolgreiche Nahtverklebung von einem zuverlässigen Kontakt zwischen dem Kleber und der Dachbahn abhängen. Aus diesem Grund muss die Vorberei­tung der Klebeflächen mit äußerster Sorgfalt erfolgen. Unter einem Mikroskop betrachtet ist die Oberfläche der EPDM Dach­bahn nicht völlig eben, sie sieht wie eine Orangenhaut aus, voll EPDM kleiner Unebenheiten und Graten. Es ist auch wichtig festzuhalten, dass die Oberfläche nicht vollständig sauber, sondern Tape          mit Talkum und Staub verschmutzt ist.

Durch das Abreiben/ Anrauhen der Oberfläche mit einem mit QuickPrimer getränkten Schwämmchen verändern sich diese Unebenheiten, wobei sie eine für die Verklebung empfangsbe­reite Oberfläche schaffen.

Abb. 14.3 Die aktiven Moleküle des QuickPrimers werden in einem Lösungsmittel transportiert, das eine flächige Verteilung und ein tiefes Eindringen der Komponenten in die Oberflächengrate bewirkt. Wenn der größte Teil des Lösungsmittels bereits verdunstet ist, bleibt der QuickPrimer noch chemisch aktiv und bietet dem QuickSeam - selbstklebenden Nahtfügungsband, das die Nahtverbindung vollendet, eine klebrige Oberfläche.

EPDM Prlmer Tapa

EPDM Primer

Tape

3. VERLEGUNG

Zusätzlich zudem Verklebungsmechanismus (Affinität zwischen dem Kleber und der Molekülen der Oberfläche der Dachbahn) werden die Unebenheiten der Dachbahn -Oberfläche mechanisch durch die Komponenten des QuickPrimer verzahnt. Beide Mechanismen schaffen hoch widerstandsfähige molekulare Verbindungen. Es wird zwischen 7 und 28 Tage dauern, bis aus dem QuickPrimer die verbleibenden Lösemittel verdunstet sind und somit die Vernetzung abgeschlossen ist. Dieser Vorgang hängt hauptsächlich von der Temperatur ab. Die gleiche Überlegung gilt bei der Verwendung des Nahtklebers SpliceAdhesive.

Bei den EPDM - Flachdachabdichtungssystemen werden die folgenden Produkte für die Herstellung einer Nahtverklebung angewendet:

• 75 mm (3") QuickSeam Selbstklebendes Nahtfügeband • 175 mm (7") QuickSeam Selbstklebendes Nahtfügeband • QuickSeam Abdeckband für Befestigerschienen

• Nahtkleber Splice Adhesive

Die Erfahrung bis heute hat gezeigt, dass die EPDM - Nahtverklebung mit dem Nahtkleber Splice Adhesive und QuickPrimer besonders "Dachdecker-freundlich" sind. Diese Verlegetechnik passt sich gut den unterschiedlichen Alltagssituationen auf der Baustelle an (wechselndes Wetter, unterschiedliche Verlegearten). Das Quick Schrubber Reinigungsset (Griff, Schwamm und Marker) macht die Verwendung des Primers leicht, sauber, schnell und zuverlässig,

Die Verfahren für QuickPrimer , wie sie auf den nächsten Seiten beschrieben werden, sind ebenfalls für die Systemdetails anwendbar, bei denen andere QuickSeam Produkte zum Einsatz kommen, z.B. bei der Randfixierung mit dem QuickSeam verstärkten Randfixierungs­streifen, bei Anschlüssen an Metall-Kantenprofilen mit QuickSeam Anschlußbahnen, Anschlüsse an Rohrdurchführungen mit der 9uickSeam Rohrdurchführungsmanschette usw.

Alle zu verklebende Nähte müssen frei von Schmutz, Feuchtigkeit und allen anderen Verunreinigungen sein, bevor Nahtklebebänder oder der Nahtkleber Splice Adhesive angewendet werden. Die folgenden Produkte werden zum Reinigen empfohlen;

• QuickPrimer:

wird zur Vorbereitung all jener Nahtverbindungen verwendet, bei denen QuickSeam - Produkte verwendet werden sollen (QuickSeam Selbstklebendes Nahtfügeband ,QuickSeam verstärk­ter Randfixierungsstreifen, QuickSeam Abdeckband für Befestigerschienen, QuickSeam Anschlußbahn und QuickSeam Rohrdurchführungsmanschette )

• Nahtreiniger Splice Wash :

wird verwendet, wenn Schmutz, und Verblockungsschutz sowie Talkum von der EPDM­ Oberfläche entfernt werden sollen. Er enthält mit EPDM kompatible Chemikalien, welche die Oberfläche dadurch aktivieren, dass sie die Mikrounebenheiten der Oberfläche öffnen und Verunreinigungen entfernen, die mit dem Kleber nicht kompatibel sind.

• Warnung:

andere Reinigungsprodukte wie bleifreies Benzin werden nicht empfohlen. Sie können mit Spuren von Produkten verunreinigt sein, die negativ mit EPDM reagieren und es nicht vermögen, die Oberfläche in der gleichen Weise zu aktivieren.

3. VERLEGUNG

Alle Nahtfügeprodukte (QuickSeam, QuickSeam, Selbstklebendes Nahtfügeband, QuickPrimer Kleberund Dichtungsmassen) unterliegen durch das Produkt selbst bedingten Einschränkungen. Beachten Sie die technischen Spezifikationen auf den technischen Datenblättern, um eine korrekte Anwendung sicherzustellen.

Lagern Sie alle FIRESTONE - Produkte in ihren originalen Gebinden oder ungeöffneten Verpackungen und verwenden Sie bei Produkten, die nicht lange haltbar sind, früherer Lieferungen zuerst, damit sie vor dem Ablauf der Wirksamkeitsdauer verwendet werden. FIRESTONE empfiehlt, Kleber, Primer, und Dichtungsmassen bei Raumtemperatur zwischen 15°C und 25°C zu lagern. Wenn diese Produkte niedrigeren Temperaturen ausgesetzt waren, sollen sie drei bis vier Stunden vor der Verwendung auf Raumtemperatur gebracht werden. Nahtverklebungen können bei kalter Witterung fortgeführt werden, vorausgesetzt, Kleber und QuickPrimer hatten vor der Verwendung Raumtemperatur und wurden erst maximal vier Stunden vor Gebrauch auf das Dach gebracht. Rühren Sie Kleber und Primer gründlich vor und während des Gebrauchs um. Dies ist eine entscheidende Maßnahme, wenn die Materialien ihre Wirkung erzielen sollen. Verändern Siedle Produkte nicht durch Zugabe von Lösungsmitteln. Aufmerksamkeit muss auch der Verwendung von Klebern und Primern bei warmer Witterung geschenkt werden. Sehr heißes Wetter kann zu einer schnellen Verdunstung der Lösungsmittel führen. Dies kann dadurch vermieden werden, dass die Gebinde an heißen Sommertagen gegen hohe Temperaturen durch eine Wärmedämmplatte zwischen ihnen und der Dachbahn sowie durch ein Stück Dachbahn über ihnen geschützt werden. Alle Fragen bezüglich der Einsatzbedingungen eines Produktes sollten mit der technischen Abteilung von FIRESTONE besprochen werden. Bitte beachten Sie den Herstellungscode des Produkts

Manche Arten von Wärmedämmung wie extrudiertem und expandiertes Polystyrol sollten nicht mit den Lösungsmitteln des Nahtreinigers Splice Wash, QuickPrimer oder des Nahtklebers Splice Adhesive in Kontakt gelangen. Es wird empfohlen, einen 500 mm breiten Streifen von Polyethylen im Nahtfügebereich unter die Dachbahn zu legen, um diese Wärmedämmungen zu schützen.

NAHTVERKLEBUNG MIT DEM 75 MM (3") SELBSTKLEBENDES NAHTFÜGEBAND

Anwendungsgebiet:

FIRESTONES 75 mm (3") Selbstklebendes Nahtfügeband ist für die Nahtverklebung in der Dachfläche für alle diejenigen Systeme gedacht, die in der unten stehenden Tabelle aufgeführt sind.

 

System

Einsatz

Auflastdächer, Umkehrdächer, vollflächig verklebt

Alle Nähte

Mechanisch fixiert, VAB – System

Alle Nähte

Mechanisch fixiert, BIN – Nähte

Nur Querstöße, Längsnähte: 175 mm Bänder

 

 

1. Schritt:

Rollen Sie die Bahnen mit einer Überlappung von 100 mm an den Längsnähten aus. Sobald beide Dachbahnen richtig liegen, markieren Sie 10 - 15 mm vor der Kante auf der unteren Dachbahn alle 300 mm einen Strich mit dem mitgelieferten weißen Kreidestift.

Abb. 15.1

Benutzen Sie Ihren Finger als Führung entlang der oberen Kante, das gibt Ihnen ein genaues Maß für diesen Vorgang. Die Markierung dient als Orientierung für den Auftrag des QuickPrimers und das Aufbringen des Nahtbandes.

2. Schritt: Zurückklappen der Überlappung

Klappen Sie die obere Bahn auf sich selbst zurück und heften Sie sie mit QuickPrimer alle 1,5 m und an werkseitigen Nähten der Dachbahn fest. Dies hält die Bahn während der Nahtklebe - Vorgangs in Position.

3. Schritt: Auftragen des QuickPrimers

Entfernen Sie losen Staub und Schmutz von der Bahn und den werkseitig hergestellten Nähten mit einem steifen Besen. Vorreinigen ("Anrauhen") ist an den Stellen erforderlich, an denen sich eine größere Menge von Staub, Mica und Flächenkleber BondingAdhesive befindet, sowie an allen werkseitig hergestellten Nähten. Tauchen Sie den Quick Schrubber in das QuickPrimer ein, halten Sie ihn dabei horizontal und flach, so dass kein Primer vorzeitig herabtropfen kann.

Tragen Sie die QuickPrimer mit langen gleichmäßigen vorwärts- und rückwärts gerichteten Bewegungen parallel zur Nahtkante über die gesamt Nahtklebefläche auf, bis die Oberfläche dunkelgrau wird und keine Streifen oder Ansammlungen des QuickPrimers mehr aufweist. Bearbeiten sie, beginnend mit der zurückgeklappten Fläche beide zu behandelnden Bereiche zur gleichen Zeit, damit beide die gleiche Zeit zum ablüften haben. Stellen Sie sicher, dass sie über die Markierung der unteren Bahn und über die zurückgeklappte Kante der oberen Bahn hinaus den QuickPrimer einarbeiten. Der Quick Schrubber hält genug QuickPrimer für eine Fläche von ungefähr 1,5 m2.

4. Schritt:
Lassen Sie den QuickPrimer komplett ablüften. Überprüfen Sie die Trockenheit mit dem zuvor beschriebenen "Drücke - und Schiebe" -Test (Auftrag des Flächenklebers) im hinteren Bereich der Klebezone, indem Sie mit einem trockenen und sauberen Finger gerade auf den QuickPrimer herunter drücken. Schieben Sie den Finger jetzt unter einem Winkel auf dem Primer nach vorn. Der Primer soll sich klebrig anfühlen, ohne jedoch Fäden zu ziehen.

Abb. 15.4

5. Schritt:

Einbau des 75 mm (3") breiten QuickSeam - selbstklebenden Nahtfügungsbandes. Positio­nieren Sie das 75 mm (3") QuickSeam - selbstklebende Nahtfügungsband auf der unteren Dachbahn mit dem Schutzpapier nach oben. Bringen Sie das Schutzpapier mit den Hilfsmar­kierungen in Deckung. Rollen Sie das Band unverzüglich mit einem 100 mm breiten Silikongummi - Handrolle fest an. Rollen Sie dabei mit festem Druck quer über das Band um alle Luft, die eventuell zwischen dem Band und dem QuickPrimer eingeschlossen ist, heraus zu drücken. Ein Andrücken mit der Hand ist nicht ausreichend, weil es keinen gleichmäßigen Druck gewährleistet.

Abb. 15.5

6. Schritt: Kontrolle der Ausrichtung des Bandes

Lösen sie die geheftete obere Dachbahn und lassen Sie diese frei auf das Band zurückfallen. Ziehen Sie die Bahn überall dort zurück, wo das Schutzpapier nicht 5 - 15 mm unter dem Bohnenrand hervorragt.

Abb. 15.6

7. Schritt: Abziehen des Schutzpapiers

Um das Schutzpapier abzuziehen, heben Sie die obere Dachbahn wieder etwas an und lösen Sie das Papier von dem Nahtfügeband ab. Ziehen Sie es dann senkrecht zur Bahnenkante nach vorne von dem Nahtfügeband ab. Ziehen Sie mit einem konstanten Tempo möglichst flach über der Oberfläche, um die Bildung von Luftblasen zu vermeiden. Drücken Sie mit der Hand simultan mit dem Abziehen des Papiers die Naht zusammen.

Abb. 15.7

8. Schritt: Anrollen der Naht

Rollen Sie die Naht mit der 50 mm oder 100 mm breiten Silikongummi - Handrolle sowohl in Parallel- als auch in Querbewegungen über die gesamte Länge der Naht an, wobei über beide Kanten des Nahtfügungsbandes hinüber gerollt werden soll.

Abb. 15.8

Einbautipps

• Bevor die Dachbahn zurückgeklappt und -geheftet wird, stellen Sie sicher, dass das QuickPrimer gründlich umgerührt und ein einen kleinen Eimer umgefüllt worden ist.

• Bauen Sie den QuickSchrubber zusammen, indem Sie die Auftragebürste durch Drehung in den

  Griff einrasten lassen. Eine Auftragebürste kann für ungefähr 30 Im Naht (beide Seiten)

  verwendet werden. Verwenden Sie ein neues Schwämmchen, wenn das benutzte

    zusammengedrückt ist oder wenn getrockneter Primer auf ihm klebt. Nehmen Sie zu Beginn  
    eines eines neuen Arbeitstags eine frische Auftragebürste.

• Bei normaler Anwendung, sind mindestens zwei Hin- und Herbewegungen mit dem 
   Schwämmchen erforderlich, drei Bewegungen sind die Regel. Der erste Gang dient der
   Verteilung des QuickPrimer und der Anrauung der Dachbahn. Der zweite dient der weiteren
   Anrauung und der Einarbeitung des Primers. Der dritte Gang wird dann erforderlich, wenn
   sich Ansammlungen von Primer gebildet haben.

• Vorbereiten der Flächen mit viel Schmutz oder Losem Staub erleichtert den Primervorgang. Drei bis fünf Wischbewegungen mit dem QuickSchrubber senkrecht zur Bahnenkante sind erforderlich.

• Besondere Vorkehrungen sind erforderlich, wenn der QuickPrimer bei kalter Witterung mit Temperaturen unter 10°C verwendet werden soll. Manchmal führt das Zusammentreffen von bestimmten Temperaturen und relativer Luftfeuchtigkeit zur Bildung von Kondensat auf der Oberfläche des Primers. Wenn dieser Fall eintritt, beenden Sie den Primervorgang und warten Sie auf bessere äußere Bedingungen, bevor Sie die Oberfläche trocknen und erneut Primer auftragen.

• Führen Sie eine Probe der Nahtverklebung durch, um das Risiko der Kondensatbildung zu bestimmen. Verwenden Sie niemals Heißluftgeräte oder Gasbrenner, um den Trocknungsprozeß des QuickPrimer zu beschleunigen. Unter normalen Bedingungen wird QuickPrimer in 5 bis 10 Minuten ablüften, bei heißem Wetter auch schneller.

• Es kann zu einer falschen Positionierung kommen, wenn das Nahtfügeband auf der unteren Dachbahn aufgebracht wird.  Beenden Sie dann diesen Vorgang und schneiden Sie das Nahtfügeband ab, gehen Sie 300 mm auf das bereits verlegte Band zurück und fahren Sie fort das Nahtfügeband entlang der Markierung aufzubringen. Das Schneiden des Nahtfügebandes sollte in "Sandwich" zwischen zwei Lagen von Schutzpapier erfolgen, um einen sauberen Schnitt zu ermöglichen.

• "Fischmäuler“, die während der Verarbeitung entstehen, sollen weggeschnitten werden und mit einem Stück FormFlash repariert werden, das die Kanten des Schnittes in allen Richtungen um 100 mm überlappt.

• Bei der Verarbeitung bei niedrigen Temperaturen wird das Nahtfügeband oft lose liegen, bei warmem Wetter ist es klebrig und schnell haftend.

• Nachdem die Naht geschlossen worden ist, muss ein kontinuierlicher Bereich von Primer jenseits der Kante der oberen Bahn sichtbar sein.

Besondere Detailpunkte:
Ende des Nahtfügebandes. Wenn eine Naht länger ist als das Nahtfügeband, so muss Band der neuen Rolle das der vorherigen um mindestens 30 mm überlappen. Diese Stelle muss nachher mit einer Raupe der Nahtabsicherungspaste überarbeitet werden, wie in der Abbildung gezeigt ist.

T-Stöße

Schneiden Sie das QuickSeam Nahtfügeband so zu, dass es mit der Kante der EPDM - Dachbahn bündig im Bereich des T-Stoßes abschließt. Decken Sie unter Verwendung des Flächenklebers den Bereich des T-Stoßes mit einem Stück FormFlash (Mindestbreite 200 mm) ab.

Versiegeln die Sie exponierten Kanten dieses Abdeckstückes mit Nahtabsicherungspaste.

Abb. 17

Wenn Sie armiertes EPDM verwenden, ist die Versiegelung aller Nähte mit Nahtabsicherungspaste erforderlich.

NAHTVERKLEBUNG MIT DEM 175 MM( 7") NAHTFÜGEBAND

Anwendungsbereich

FIRESTONE's 175 mm (7") Nahtfügeband ist für die Nahtverklebung bei Dächern, auf denen Befestigungsschiene in der Nahtüberlappung angebracht werden (siehe Tabelle unten) bestimmt. Das 175 mm (7") Nahtfügeband kann ebenfalls bei Anschlüssen verwendet werden, die mit EPDM - Streifen hergestellt werden.

 

System

Situation

Befestigerschienen in Nahtüberlappung

Längsnähte

Feldbefestiger

Längsnähte

Verlegeanweisung:

t. Arbeitsschritt: Positionierung und Markierung der Bahnen

Richten Sie die Bahnen im Nahtbereich so aus, dass sich eine Überlappung von 200 mm ergibt. Sobald sich die Bahnen in der richtigen Position befinden, bauen Sie die Befestigungsschiene entsprechend der Windlastberechnung ein. Stellen Sie dabei sicher, dass außerhalb der Befestigungsschiene noch 80 mm verklebbare Dachbahn verbleibt. Dies ermöglicht es, dass das Nahtfügeband gleichmäßig in der Überlappung aufgebracht werden kann und dass ungefähr 90 mm falsch?! auf beiden Seiten der Befestigungsschiene verbleiben.

Abb. 19.1

Dieser Arbeitsschritt ist entscheidend, überprüfen Sie deshalb den Nahtbereich genau, um die korrekte Anordnung der Befestigerschienen und die richtige Überlappung sicherzustellen.

Es ist ebenso von Bedeutung, dass die Fixierungen der Befestigerschiene nicht zu tief eingeschraubt werden. Die Naht funktioniert am besten, wenn die Fläche, auf die das Nahtfügeband aufgebracht werden soll, so flach wie möglich ist. Markieren Sie alle 300 mm die untere Dachbahn 10-15 mm von der Überlappung entfernt mit der mitgelieferten weißen Kreide.

2. Arbeitsschritt: Zurückklappen der oberen Bahnkante

Klappen Sie die obere Dachbahn ca. 300 mm zurück und heften Sie sie mit QuickPrimer alle 1,5 m und an allen werkseitig hergestellten Nähten fest.

3. Arbeitsschritt: Auftragen des QuickPrimer

Abb. 19.2

Tragen Sie das QuickPrimer mit langen Vor- und Zurückbewegungen parallel zur Bahnenkante auf der gesamten Länge der Klebefläche auf, bis die Oberfläche dunkelgrau ist und keine Striche oder Ansammlungen mehr aufweist. Stellen Sie sicher, dass das QuickPrimer auch auf den Befestigerschienen aufgetragen wird. Vorbehandeln ist auf allen Flächen mit viel Schmutz, Mica oder Flächenkleber und an allen werkseitig hergestellten Nähten.

Abb. 19.3

 

Verlegeanweisung:

t. Arbeitsschritt: Positionierung und Markierung der Bahnen

Richten Sie die Bahnen im Nahtbereich so aus, dass sich eine Überlappung von 200 mm ergibt. Sobald sich die Bahnen in der richtigen Position befinden, bauen Sie die Befestigerschiene entsprechend der Windlastberechnung ein. Stellen Sie dabei sicher, dass außerhalb der Befestigerschiene noch 80 mm verklebare Dachbahn verbleibt. Dies ermöglicht es, dass das Nahtfügeband gleichmäßig in der Überlappung aufgebracht werden kann und dass ungefähr 90 mm falsch?! auf beiden Seiten der Befestigerschiene verbleiben.

Abb. 19.1

Dieser Arbeitsschritt ist entscheidend, überprüfen Sie deshalb den Nahtbereich genau, um die korrekte Anordnung der Befestigerschienen und die richtige Überlappung sicherzustellen.

Es ist ebenso von Bedeutung, dass die Fixierungen der Befestigerschiene nicht zu tief eingeschraubt werden. Die Naht funktioniert am besten, wenn die Fläche, auf die das Nahtfügeband aufgebracht werden soll, so flach wie möglich ist. Markieren Sie alle 300 mm die untere Dachbahn 10-15 mm von der Überlappung entfernt mit der mitgelieferten weißen Kreide.

2. Arbeitsschritt: Zurückklappen der oberen Bahnkante

Klappen Sie die obere Dachbahn ca. 300 mm zurück und heften Sie sie mit QuickPrimer alle 1,5 m und an allen werkseitig hergestellten Nähten fest.

3. Arbeitsschritt: Auftragen des QuickPrimer

Abb. 19.2

Tragen Sie das QuickPrimer mit langen Vor- und Zurückbewegungen parallel zur Bahnenkante auf der gesamten Länge der Klebefläche auf, bis die Oberfläche dunkelgrau ist und keine Striche oder Ansammlungen mehr aufweist. Stellen Sie sicher, dass das QuickPrimer auch auf den Befestigerschienen aufgetragen wird. Vorbehandeln ist auf allen Flächen mit viel Schmutz, Mica oder Flächenkleber und an allen werkseitig hergestellten Nähten.

Abb. 19.3

4. Schritt: Überprüfung der Trockenheit des QuickPrimers